Folgende Anzeichen können auf ein problematisches Nutzungsverhalten hinweisen:

  • Der PC-Konsum bzw. das Spielen tritt über einen längeren Zeitraum (mind. 12 Monate) übermäßig auf.
  • Den Betroffenen entgleitet zunehmend die Kontrolle bezüglich Beginn, Ausmaß und Intensität der Mediennutzung oder des Spielverhaltens.
  • Versuche, den PC Konsum bzw. das Spielverhalten einzuschränken oder aufzugeben, scheitern wiederholt.
  • Betroffene haben den unwiderstehlichen Drang/ das Verlangen den PC zu nutzen oder zu spielen.
  • Es treten Entzugserscheinungen wie z. B. Unruhe, Gereiztheit, Konzentrationsschwäche auf, wenn die Mediennutzung bzw. das Spielverhalten verhindert oder reduziert wird.
  • Auf Grund der Nutzung des Internets oder des Spielens werden Verpflichtungen schulischer, beruflicher oder familiärer Art vernachlässigt.
  • Obgleich negative Folgen oder Konflikte in wichtigen Lebensbereichen eintreten, wird das Nutzungsverhalten beibehalten.
  • Gedankliche Beschäftigung auch während anderer Beschäftigungen stark mit der Internetnutzung oder dem Spielen.
  • Die Nutzung von PC bzw. Spielen wird zunehmend zur Regulation von Gefühlen und von Stressbelastungen eingesetzt.
  • Das anfänglich belohnend erlebte Verhalten wird zunehmend als belastend empfunden.

 

Sie erkennen sich in einigen Punkten wieder? Sie sind zwischen 17 und 55 Jahre alt? Sie glauben selbst, dass Ihr Computerspiel- bzw. Internetkonsum exzessiv ist und Sie diesen alleine nicht kontrollieren können? Dann wenden Sie sich bitte an einen der Ansprechpartner in den Projektzentren.

Darüber hinaus ist die Telefon-Hotline Verhaltenssucht der Ambulanz für Spielsucht der Universitätsmedizin Mainz jeweils werktags von 12 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 06131 17- 6064 erreichbar. Unsere Mitarbeiter/ innen beraten Sie gerne und vereinbaren mit Ihnen Gesprächstermine in Mainz bzw. stellen den Kontakt zu den anderen Projektzentren her.